Mehrgasmessgeräte: Der Allround-Schutz für komplexe Gefahren
Mehrgasmessgeräte (auch Multigaswarngeräte) sind die technologischen Kraftpakete der modernen Arbeitssicherheit. Sie ermöglichen die gleichzeitige Überwachung von bis zu 6 Gasen in einem einzigen, kompakten Handgerät.
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Mehrgasmessgeräte stellen die technologische Spitze der mobilen Gasmesstechnik dar. Sie ermöglichen die gleichzeitige Detektion von bis zu sieben verschiedenen Gefahrenstoffen in Echtzeit. Anders als Eingasgeräte, die isolierte Risiken überwachen, bewerten Multigas-Detektoren die komplette atmosphärische Sicherheit. Dies ist essenziell in dynamischen Umgebungen wie der Petrochemie, bei Feuerwehreinsätzen oder in der Kanalisation, wo Explosionsgefahren (Ex), Sauerstoffmangel (O2) und toxische Gase (CO, H2S) oft parallel auftreten.
Der Basis-Schutz: Die 4-Gas-Konfiguration: Die Grundlage der mobilen Gasmesstechnik bildet die Überwachung der vier häufigsten Unfallursachen. Diese Konfiguration ist für die meisten „Confined Space Entry“-Szenarien (Behältereinstieg) vorgeschrieben:
Erweiterte Kompetenz: Das 5. Gas (IR & PID) Wo der Standard endet, beginnen spezialisierte 5-Gas-Geräte. Ein zusätzlicher fünfter Steckplatz ermöglicht die Integration von High-End-Sensorik für spezifische Risiken:
Einsatzmodi: Freimessen vs. Überwachen Unabhängig von der Anzahl der Sensoren ist die Art der Gaszuführung entscheidend:
Als Industriestandard gilt das 4-Gasmessgerät. Es ist bestückt mit Sensoren für UEG (Explosionsgefahr), O₂ (Sauerstoff), CO (Kohlenmonoxid) und H₂S (Schwefelwasserstoff). Diese Kombination deckt die häufigsten Risiken in der Abwassertechnik, bei der Feuerwehr und in der allgemeinen Industrie ab.
Im Diffusionsbetrieb gelangt das Gas von selbst durch die Gehäuseöffnungen zu den Sensoren – ideal für den Personenschutz am Körper. Im Pumpenbetrieb saugt das Gerät (oder eine aufgesteckte Pumpe) Luft aktiv über einen Schlauch an. Dies ist zwingend notwendig, um Bereiche freizumessen, bevor man sie betritt (z.B. Schächte oder Tanks).
Ja, professionelle Mehrgasmessgeräte sind modular aufgebaut. Wenn ein Sensor (z.B. für Sauerstoff) sein Lebensende erreicht hat, muss nicht das gesamte Gerät entsorgt werden. Stattdessen wird nur das betroffene Sensormodul ausgetauscht. Dies macht hochwertige Warngeräte im Vergleich zu einfachen Wegwerflösungen langfristig nachhaltiger und kosteneffizienter im Unterhalt.
UEG steht für „Untere Explosionsgrenze“ (im Englischen LEL – Lower Explosive Limit). Das Gerät zeigt an, wie viel Prozent der Konzentration erreicht sind, ab der ein Gasgemisch explodieren könnte. Ein Alarm erfolgt meist schon sehr früh, z.B. bei 10% oder 20% UEG, um rechtzeitig evakuieren zu können.
Gassensoren sind Verschleißteile, deren Empfindlichkeit mit der Zeit abnimmt (Drift). Zudem können Umwelteinflüsse oder „Sensor-Gifte“ die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Um die gesetzlichen Anforderungen (z.B. DGUV Information 213-056 / T021 & T023) zu erfüllen und die Schutzfunktion zu garantieren, sind regelmäßige Kalibrierungen (Justierungen) sowie tägliche Anzeigetests (Bump Tests) vor Schichtbeginn zwingend erforderlich.
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Vom Anwender zum Experten:
Mit unseren Schulungen und Lehrgängen.
Unsere Schulungen vermitteln Ihnen das Wissen für fehlerfreies und sicheres Arbeiten mit Messgeräten. Sie lernen, die Geräte optimal anzuwenden und Gefahren sofort zu erkennen.
Sicherheit hat höchste Priorität. Unsere Lehrgänge vermitteln Ihnen das Know-how für den sicheren Umgang mit Kranen, Baggern und Gabelstaplern und liefern den passenden Qualifikationsnachweis.