Atemschutz

Kompromisslose Sicherheit für Ihre Gesundheit

Wo technische Lüftungsmaßnahmen nicht ausreichen, ist persönlicher Atemschutz die letzte und wichtigste Barriere gegen gesundheitsschädliche Stoffe. Ob giftige Dämpfe, krebserregender Staub oder Sauerstoffmangel: In dieser Kategorie finden Sie professionelle Lösungen, die genau auf Ihre Gefährdungsbeurteilung zugeschnitten sind. Unser Sortiment reicht von Halb- und Vollmasken mit passenden Schraubfiltern über Fluchtfiltergeräte (Selbstretter) bis hin zu.

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Expertenwissen: Atemschutz-Notfallsysteme und technische Belüftung

Unabhängige Atemluftversorgung für den Notfall: In Umgebungen mit unzureichendem Sauerstoffgehalt oder unbekannten toxischen Gaskonzentrationen stoßen herkömmliche Filtermasken an ihre Grenzen. Für den sicheren Rückzug aus Gefahrenbereichen sind umgebungsluftunabhängige Isoliergeräte (Selbstretter) zwingend erforderlich. Diese Systeme, wie Sauerstoffselbstretter (z.B. Dräger Oxy-Serie oder K-SB Modelle), generieren Atemluft chemisch (meist über Kaliumhyperoxid, KO₂) oder stellen sie aus Druckbehältern bereit. Sie machen den Träger komplett autark von der Außenatmosphäre und verhindern das Einatmen tödlicher Rauchgase oder Dämpfe während der Flucht.

Funktionsweise von Sauerstoffselbstrettern (KO₂): Chemische Sauerstoffselbstretter sind die Standardausrüstung im Bergbau, Tunnelbau und in der Kanalisation. Sie funktionieren als Kreislaufgeräte: Die Ausatemluft des Trägers reagiert mit einer Chemikalie im Gerät, wobei CO₂ gebunden und frischer Sauerstoff freigesetzt wird. Diese Technologie ermöglicht kompakte Bauformen bei gleichzeitig langen Haltezeiten (typischerweise 30 bis 60 Minuten). Da der Sauerstoff erst bei Beatmung produziert wird, sind diese Geräte sofort einsatzbereit und können jahrelang wartungsarm gelagert werden.

Prävention durch technische Belüftung: Der effektivste Atemschutz ist die Beseitigung der Gefahr vor dem Betreten. Hochleistungslüfter und Gebläse spielen eine Schlüsselrolle beim „Confined Space Entry“ (Einstieg in Behälter/Schächte). Durch aktive Be- und Entlüftung wird die Atmosphäre im Arbeitsbereich ausgetauscht. Dies spült toxische Gase oder Ex-Atmosphären aus und versorgt den Bereich mit frischem Sauerstoff. Der Einsatz mobiler Lüftungstechnik ist oft die Voraussetzung, um überhaupt eine Freigabe für das Befahren zu erhalten.

Eine einfache Fluchtmaske (mit Filter) reinigt lediglich die Umgebungsluft. Sie funktioniert nur, wenn noch genügend Sauerstoff (>17 Vol.-%) vorhanden ist. Ein Sauerstoffselbstretter (Isoliergerät) hingegen produziert seinen eigenen Sauerstoff chemisch. Er schützt den Träger auch bei extremem Sauerstoffmangel oder extrem hohen Giftgaskonzentrationen zu 100% unabhängig von der Außenluft.

Die Zahl im Produktnamen steht meist für die Nennaltedauer in Minuten bei mittlerer Atemleistung. Ein „SR30“ bietet also Atemluft für ca. 30 Minuten Fluchtzeit. Bei sehr schwerer körperlicher Anstrengung (Panik, schnelles Rennen) kann sich diese Zeit verkürzen, während sie sich beim ruhigen Warten (z.B. in einer Rettungskammer) deutlich verlängern kann (oft bis zu 90 Minuten).

Eine Fluchthaube (z.B. Dräger Parat) ist ausschließlich für die Selbstrettung im Notfall konzipiert (z.B. 15 Minuten Zeit, um einen brennenden Bereich zu verlassen). Sie darf nicht zum Arbeiten verwendet werden. Eine Arbeitsmaske ist für den regulären, dauerhaften Einsatz geprüft.

Geräte auf chemischer Basis (KO₂) sind für lange Lagerzeiten konzipiert. Robuste Modelle (oft in Edelstahl- oder Kunststoffgehäusen) haben bei täglichem Mitführen oft eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren. Voraussetzung ist eine regelmäßige visuelle Kontrolle des Indikators (Dichtheit) und des Gehäuses auf Beschädigungen. Nach Ablauf der Lebensdauer müssen sie ausgetauscht oder im Werk überholt werden.

Das Gasmessgerät warnt nur vor der Gefahr, es beseitigt sie nicht. Wenn Sie in einen Schacht steigen, in dem schlechte Luft herrscht, schlägt das Gerät Alarm und Sie müssen sofort wieder raus – die Arbeit kann nicht erledigt werden. Ein Lüfter hingegen tauscht die Luft aktiv aus, entfernt die gefährlichen Gase und schafft eine sichere Arbeitsumgebung, in der (unter ständiger Gasüberwachung) gearbeitet werden darf.

Ihr Wissen für mehr Sicherheit

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Vom Anwender zum Experten:
Mit unseren Schulungen und Lehrgängen.

Unsere Schulungen vermitteln Ihnen das Wissen für fehlerfreies und sicheres Arbeiten mit Messgeräten. Sie lernen, die Geräte optimal anzuwenden und Gefahren sofort zu erkennen.

Sicherheit hat höchste Priorität. Unsere Lehrgänge vermitteln Ihnen das Know-how für den sicheren Umgang mit Kranen, Baggern und Gabelstaplern und liefern den passenden Qualifikationsnachweis.