Eingasmessgeräte

Eingasmessgeräte Kompakte Personenschutzgeräte für spezifische Gase

Tragbare Warngeräte zur dauerhaften Überwachung einer einzelnen Gefahrenquelle (z. B. CO, H2S, O2, SO2 oder NH3). Diese robusten Eingasmessgeräte werden direkt an der Kleidung getragen und alarmieren zuverlässig bei Grenzwertüberschreitungen. Ideal für die tägliche Schicht ohne Wartungsaufwand.

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Expertenwissen: Tragbare Eingasmessgeräte für den Personenschutz

Eingasmessgeräte, branchenüblich auch als Single Gas Detectors bezeichnet, bilden das Fundament der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) in gasgefährdeten Bereichen. Diese kompakten Warngeräte überwachen kontinuierlich die Umgebungsluft auf exakt eine definierte Gaskomponente. Im Gegensatz zu stationären Gaswarnanlagen begleiten sie den Anwender direkt in den Gefahrenbereich. Bei Erreichen kritischer Grenzwerte erfolgt die Alarmierung über ein dreifaches Warnsystem: ein akustisches Signal (lautstarker Alarmton), visuelle Warnungen (helle LEDs) und haptische Signale (Vibration).

Gerätekategorien: Wartungsfrei vs. Wartbar Markenhersteller wie Honeywell BW, Dräger, Crowcon oder Industrial Scientific unterteilen ihre Produktlinien in zwei technologische Hauptkategorien, die je nach Einsatzszenario gewählt werden:

  • Wartungsfreie Eingasmessgeräte (Disposable): Diese Geräte sind für eine definierte Lebensdauer (oft 24 oder 36 Monate) konzipiert. Nach Aktivierung laufen sie kontinuierlich, ohne dass ein Sensor- oder Batteriewechsel erforderlich ist. Diese Lösung minimiert den Verwaltungs- und Wartungsaufwand erheblich und eignet sich für Projekte mit festem Zeitrahmen oder Flotten ohne eigene Werkstattinfrastruktur.
  • Wartbare Eingasmessgeräte (Serviceable): Für den langfristigen Dauereinsatz bieten diese Modelle austauschbare Komponenten. Sensoren, Batterien und Filter lassen sich bei Verschleiß ersetzen. Dies ermöglicht eine unbegrenzte Lebensdauer des Gehäuses und der Elektronik. Einige Hersteller integrieren hier redundante Sensortechnologien, um die Ausfallsicherheit und Messgenauigkeit zusätzlich zu erhöhen.

 

Einsatzgebiete und relevante Zielgase: Die Auswahl des passenden Eingasmessgerätes basiert auf der Gefährdungsbeurteilung vor Ort.

  • Schwefelwasserstoff (H₂S): Standard in der Abwasserwirtschaft, Kanalisation und Petrochemie zur Detektion von Fäulnisgasen.
  • Kohlenmonoxid (CO): Essenziell für Feuerwehr, Rettungsdienste sowie in der Stahlindustrie und Logistikbereichen mit Verbrennungsmotoren.
  • Sauerstoff (O₂): Dient der Freimessung vor dem Einstieg in Behälter (Confined Space Entry) zur Warnung vor Erstickung oder erhöhter Brandgefahr.
  • Toxische Spezialgase: Für die chemische Industrie stehen Sensoren für Ammoniak (NH₃), Chlor (Cl₂), Schwefeldioxid (SO₂) oder Blausäure (HCN) zur Verfügung.

 

Datenspeicherung und Compliance: Moderne Eingasmessgeräte fungieren oft auch als Datenlogger. Sie speichern Alarmereignisse und Gaskonzentrationen, was für die lückenlose Dokumentation gegenüber Berufsgenossenschaften und für die Unfallanalyse unverzichtbar ist.

Das Gerät gehört zwingend in den sogenannten „Atembereich“. Dieser wird als Halbkugel mit einem Radius von ca. 30 cm um Mund und Nase definiert. Die Befestigung erfolgt idealerweise am Kragen, Revers oder der Brusttasche der Arbeitskleidung. Eine Positionierung am Gürtel ist sicherheitstechnisch oft unzureichend, da Gase je nach Dichte (schwerer oder leichter als Luft) dort nicht zeitgleich mit der Atemluft detektiert werden.

Wartungsfreie Geräte von Herstellern wie Honeywell oder Dräger bieten planbare Kosten ohne Folgeaufwand. Da weder Sensoren noch Batterien getauscht werden müssen und Kalibrierungen oft entfallen oder automatisiert sind, sinkt die „Total Cost of Ownership“ bei zeitlich begrenzten Projekten. Zudem entfällt das Risiko von Fehlbedienungen bei der Wartung, da das Gerät nach Ablauf der Lebensdauer einfach recycelt wird.

Ja, aber nur mit dem richtigen Zubehör. Da Sie einen Schacht vor dem Betreten prüfen müssen, benötigen Sie eine Pumpe (elektrisch oder Handpumpe) und einen Schlauch. Das Gerät saugt die Luft aus dem Schacht an den Sensor. Das reine Herablassen des Gerätes an einer Schnur wird nicht empfohlen, da Sie das Display nicht ablesen und den Alarm nicht hören können.

Gemäß den Regelwerken der Berufsgenossenschaften (z.B. T021 / T023) ist vor jeder Arbeitsschicht ein Anzeigetest (Bump Test) empfohlen, um die Reaktionsfähigkeit der Sensoren und den Alarm zu prüfen. Eine vollständige Kalibrierung (Justierung) ist bei wartbaren Geräten meist alle 6 bis 12 Monate erforderlich. Viele moderne Geräte erinnern den Nutzer automatisch an fällige Testintervalle.

Die Entscheidung hängt primär vom bekannten Risiko (welches Gas?) und der Nutzungsdauer ab. Ist nur eine spezifische Gefahr bekannt (z.B. CO in einer Lagerhalle), ist ein Eingasmessgerät kosteneffizienter und leichter als ein Multigasgerät. Für den täglichen, jahrelangen Einsatz lohnen sich wartbare Geräte (z.B. von Crowcon oder Industrial Scientific). Für Projektarbeiten oder Subunternehmer sind wartungsfreie Varianten oft die wirtschaftlichere Wahl.

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Vom Anwender zum Experten:
Mit unseren Schulungen und Lehrgängen.

Unsere Schulungen vermitteln Ihnen das Wissen für fehlerfreies und sicheres Arbeiten mit Messgeräten. Sie lernen, die Geräte optimal anzuwenden und Gefahren sofort zu erkennen.

Sicherheit hat höchste Priorität. Unsere Lehrgänge vermitteln Ihnen das Know-how für den sicheren Umgang mit Kranen, Baggern und Gabelstaplern und liefern den passenden Qualifikationsnachweis.